Wildnis Safari Afrika: Abseits des Massentourismus das wahre Afrika erleben
- Bernd Pfleger

- 30. März
- 6 Min. Lesezeit
Mit Zug, Bus, Jeep und zu Fuß durch die spannendsten Wildnisgebiete Afrikas - Diese Afrika Expedition ist das größte Abenteuer deines Lebens
DI (FH) Bernd Pfleger MSc, Biologe, Wildnis-Reiseveranstalter und langjähriger Safari-Guide, erzählt, wie aus der Idee, Safaris umweltfreundlich zu machen, die größte Abenteuerreise Afrikas entstand.
Meine Afrika Abenteuerreise abseits der Touristenpfade: Ein Once in a lifetime Erlebnis für echte Entdecker
Meiner Meinung nach gibt es nichts Cooleres als eine gut gemachte Wildnis Safari in Afrika!
Ich bin seit über 15 Jahren beruflich und privat immer wieder monatelang in den aufregendsten Wildnisgebieten der Welt unterwegs. Ich habe die Stille der Kalahari in Botswana erlebt, habe das kaum zugängliche Luangwatal in Sambia mit dem Geländewagen durchquert, den Krueger Nationalpark, aber auch den Regenwald in Costa Rica oder die Sandwüsten Omans zu Fuß erkundet. Und trotzdem - oder genau deswegen - bin ich jedes Mal aufs Neue überwältigt, wenn ich auf Wildnis Safari in Afrika gehe. Die Gänsehaut, die entsteht, wenn ich nachts am Lagerfeuer sitze, und in der Ferne brüllt ein Löwe. Der Moment, in dem ein Elefantenbulle direkt vor unserem Auto gemächlich die Straße quert, mir kurz in die Augen schaut, und dann geräuschlos im Busch verschwindet. Der Augenblick, wenn ich zu Fuß einer riesigen Giraffe gegenüberstehe, und sie mich neugierig mustert. Der Anblick, wenn ich am Gipfel eines Granithügels stehe: Vor mir nichts als unberührte Wildnis.
Deshalb ist Afrika für mich unbestritten der Wildeste, Atemberaubendste und Aufregendste Kontinent der Erde. Er beherbergt 70 der 100 weltbesten Schutzgebiete. Die letzten großen Wildnisgebiete der Welt. Er ist unglaublich reich an alten Traditionen und Kulturen. Und nirgendwo sonst leben mehr Säugetiere.
Das Problem: Die meisten Menschen dürfen das Alles nicht erleben. Selbst die, die auf Safari gehen. Sie sehen Afrika durch das Fenster eines Jeeps, zwischen dreißig anderen Geländewagen, auf einer Standardroute, die jeder kennt. Das ist nicht das wahre Afrika - das ist eine sorgfältig inszenierte Version davon.
Was eine wirkliche Abenteuer Safari ausmacht
Wahres Abenteuer bedeutet Echtheit. Begegnungen, die man nicht planen kann. Momente, die sich nicht wiederholen. Das Gefühl, wirklich irgendwo zu sein, statt irgendwo durchgeführt zu werden.
In der Masai Mara stehen heute in der Hochsaison dreißig, vierzig Fahrzeuge rund um einen Löwen. Ranger kommunizieren per Funk, wer gerade wo steht. Man fotografiert - und fährt weiter zum nächsten Hotspot. Ich nenne das Wildnis-Simulation. Es ist beeindruckend, ja. Aber es ist nicht das Afrika, das mich seit Jahrzehnten fesselt.
Das Afrika, das ich meine, findet man tiefer. In Nationalparks, die kein Massentourismus je erreicht hat. Auf Pisten, die in keinem Reiseführer stehen. Zu Fuß, wenn man frische Spuren liest und weiß: Dieser Leopard war vor fünf Minuten hier. Und nachts, wenn man im Zelt liegt und das Grasen der Nilpferde hört - zwanzig Meter entfernt, kein Zaun dazwischen.
Aber auch im Speisewagen der TAZARA, wo ein Einheimischer einem ungefragt sein Bier hinstellt und anfängt zu erzählen. Oder auf einem staubigen Markt mitten in Sambia, wo Kinder neugierig winken und lachen.
Wie aus einer Idee die größte Abenteuerreise Afrikas wurde
Vor einigen Jahren begann ich, mir eine Frage zu stellen, die mich nicht mehr losließ: Wie kann man eine Afrika Erlebnisreise entwickeln, die wirklich umweltfreundlich ist - also möglichst auf das sehr klimaschädliche Flugzeug verzichtet - aber gleichzeitig machbar und spannend?
Nicht eine Afrika Safari, bei der man einfach in ein afrikanisches Land fliegt, sich die Highlights anschaut und wieder zurückfliegt. Sondern eine Afrika Expedition. Eine, bei der der Weg selbst das Erlebnis ist. Bei der man Afrika klimafreundlich bereist, so wie die Einheimischen: mit dem Zug durch die riesigen Nationalparks, mit dem Überland-Bus an der Ostküste entlang, mit der legendären TAZARA-Eisenbahn quer durch Tansania und Sambia, mit dem Geländewagen auf Pisten, die kaum jemand kennt. Und zu Fuß durch unendliche Wildnis, wie die alten Entdecker.
Mein Endziel für diese einzigartige Afrika Erlebnisreise war dabei Sambia. Mein absolutes Lieblings-Land. Sehr freundliche, friedliche Menschen. Nur dünn besiedelt, kaum Touristen, schwer zu bereisen. Aber eine unglaublich tolle, ursprüngliche Natur, mit den spannendsten Wildnisgebieten Afrikas. Zu Recht nennt sich Sambia selbst „The Real Africa“. Dort wollte ich hin.
Ich tüftelte jahrelang. Nutzte meine große Erfahrung und meine Kontakte in Afrika und im Ökotourismus. Und schließlich war sie fertig: die "Great African Journey". Eine 4-Wochen Afrika Expedition durch Kenia, Tansania, Sansibar und Sambia, in einer Kleingruppe von maximal 7 Personen. Eine Kombination aus Camping Safari, Walking Safari, Backpacking und Erholung in schönen Lodges zwischendrin. Einzigartig. Authentisch. Und, da bin ich mir sicher: Das Abenteuer Deines Lebens.
Geheimtipp Safari zu den spannendsten Wildnisgebiete der Welt
Afrika beherbergt noch immer Wildnisgebiete von einer Größe und Ursprünglichkeit, die anderswo auf der Erde kaum mehr existieren. Die Great African Journey führt durch viele dieser letzten großen Wildnisgebiete - Orte, die selbst leidenschaftliche Reisende kaum kennen.
Der Tsavo West Nationalpark - der wildeste Park Kenias. Halb so groß wie die Schweiz, einer der wenigen Orte Ostafrikas mit allen Big 5. Wir übernachten mittendrin.
Der Nyerere Nationalpark in Tansania - Afrikas größter Nationalpark. Doppelt so groß wie der Serengeti, genauso spannend, aber kaum besucht. Am Fuß der artenreichen Eastern Arc Mountains. Wir schlafen im Eco-Camp eines Maasai und erkunden ihn zu Fuß und mit dem Boot.
Das Luangwatal in Sambia - der aufregendste Flecken Erde, den ich kenne. North und South Luangwa Nationalpark, mehrere Tage zelten direkt am Fluss, Walking Safaris mit bewaffneten Rangern durch unberührte Wildnis, Nachtpirschfahrten auf Leoparden.
Der Kasanka Nationalpark in Sambia - winzig, kaum bekannt, und Schauplatz der größten Säugetiermigration der Welt: eine Million Flughunde, die den Himmel schwarz färben.
Dazwischen: die TAZARA-Eisenbahn, die als Abenteuer für sich gilt - stundenlang durch unberührte Wildnis, Elefanten am Zugfenster, Einheimische im Speisewagen. Und die berühmt-berüchtigte 05 Road, auf der wir mit dem Geländewagen den South Luangwa verlassen: kaum befahren, mehrere Flussdurchquerungen, ein extremer Anstieg aus dem Tal heraus. Nur was für echte Abenteurer.
Was Dich erwartet: Abenteuer Safari off the beaten track
Du campst mehrere Nächte direkt in der Wildnis - ohne Zaun, ohne Sicherheitsabstand, ohne andere Menschen. Zum Beispiel im North Luangwa, wo es die höchste Flusspferd-Dichte der Welt gibt und man morgens Elefantenspuren rund ums Zelt findet. Im Kasanka, wo man nachts das Rauschen von einer Million Flügeln über sich hört. Eine Afrika Campingsafari at it’s best.
Du gehst frühmorgens zu Fuß durch die Wildnis des South Luangwa - mit einem bewaffneten Ranger, der frische Spuren liest. Der weiß, wann der Weg frei ist. Und wann man sich besser langsam zurückzieht. Die Wandersafari ist eine Dimension von Naturerfahrung, die jede Pirschfahrt im Jeep übertrifft. Man ist nicht Zuschauer - man ist Teil der Wildnis.
Du sitzt mit Einheimischen im Überland-Bus, neun Stunden die Ostküste entlang, vorbei an Dorfmärkten und Fischerbooten. Du trinkst im TAZARA-Speisewagen ein Bier mit sambischen Studenten. Du hörst Geschichten am Lagerfeuer, die ich in 15 Jahren Wildnisleben gesammelt habe.
Und am Ende: ein paar Tage auf der Trauminsel Sansibar, um das alles nachklingen zu lassen. Das türkisfarbene Meer, die weißen Sandstrände, die arabischen Gassen von Stone Town. Kein Massenprogramm - einfach ankommen.
Das solltest Du für diese Wildnis Safari in Afrika wissen
Die Great African Journey ist keine Luxusreise. Neben schönen Lodges übernachten wir auf dieser Camping Safari auch in einfachsten Zelten mitten in der Wildnis, teils ohne Dusche. Wir fahren stundenlang über holprige Pisten. Es gibt Momente, die große Flexibilität verlangen. Wenn zum Beispiel der Zug 15 Stunden Verspätung hat, und wir erst mitten in der Nacht ankommen.
Diese Wildnisreise durch Afrika ist dennoch ein sicheres Erlebnis. Wir können auf eine langjährige Erfahrung in Afrika zurückgreifen und wissen, wie man gefährliche Situationen vermeidet. Außerdem besuchen wir generell nur sichere Regionen.
Und wir reisen so klimafreundlich wie möglich: Nachtzug bis Rom, dann der kürzest mögliche Flug nach Nairobi. Vor Ort ausschließlich Zug, Bus und Geländewagen. Das spart gegenüber einer konventionellen Safari mindestens 450 bis 750 kg CO2 pro Person ein.
Wer das alles mag, wird mit unbezahlbaren Erlebnissen belohnt. Mit dem größten Abenteuer Deines Lebens.
Praktische Informationen
Termine:
13.10.-10.11.2026 (Flughund-Migration!)
13.07.-10.08.2027 (Große Wasserfall-Runde!)
19.10.-16.11.2027 (Flughund-Migration!)
01.08.-29.08.2028 (Große Wasserfall-Runde!)
Gruppengröße: Nur Maximal 7 Teilnehmer:innen
Preis: ab 8.575 Euro pro Person
Der Preis umfasst ein komplettes vierwöchiges Programm mit vollständiger Organisation – von der Bahnfahrt ab Wien/München/Zürich bis zur deutschsprachigen Reiseleitung durch hervorragende Wildnis-Guides. Zusätzlich kommen noch ca. EUR 800 bis 1.200 für Flüge Rom-Nairobi und Daressalam-Rom.
Weitere Informationen: www.experience-wilderness.com/greatafricanjourney
Ready for wilderness?
Du willst einmal in Deinem Leben auf Wildnis Safari in Afrika gehen? Bist bereit für ein echtes Abenteuer? Dann ist das Deine Tour.
Ich würde mich sehr freuen, Dich auf der Great African Journey begleiten zu dürfen.

Über den Autor:
Bernd Pfleger ist Biologe, Natur-Reiseveranstalter und Wildnis-Guide. Er ist beruflich und privat immer wieder monatelang in den aufregendsten Wildnisgebieten der Welt unterwegs. Er erkundete den Krueger Nationalpark und andere berühmte Safari-Parks zu Fuß, erforschte in der unberührten, beeindruckenden Gebirgslandschaft der Drakensberge in Südafrika die Jahrtausende alten Felsenzeichnungen der San, drang mit dem Geländewagen ins Herz der Kalahari in Botswana vor, durchquerte das kaum zugängliche Luangwa-Tal in Sambia, uvm. Er ist Gründer des Natur-Reiseveranstalters "Experience Wilderness" (ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen) und leitet viele Touren persönlich.

